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Inhalt-Bluetooth Kopfhörer, In-Ear-Kopfhörer-Aukey-EP84-Verpackung

 

Auch wenn ich schon ein Paar Bluetooth Kopfhörer von JBL habe hat es mich brennend interessiert, ob die Preiswerten auch zum Laufen gereicht hätten.

Wie heißt es so schön?

Wer billig kauft, kauft zweimal.

Oft genug hat diese These auch gestimmt, aber ab und an war es auch nur der Name der teuer bezahlt wurde.

Die Entscheidung welche Kopfhörer ich aussuche wurde, mir gleich von Amazon abgenommen. Wie der Zufall es will kam gerade ein Amazon Blitzangebot an mir vorbeigeflogen. Die sonst 18,99€ „teuren“ Aukey EP B4 waren jetzt für 13,99€ zu bekommen. Ein, zwei Knopfdrücke und schon sind die Bluetooth Kopfhörer auf dem Weg.

Hör mal was da am Bluetooth Kopfhörer klappert

Meine Erwartungen waren aufgrund des Preises nicht all zu hoch. Daher war ich jetzt auch nicht überrascht, dass mir beim Rausholen der 16 Gramm schweren Kopfhörer aus der schlichten und seinem Nutzen gerechten Verpackung sofort ein Klappern auffiel.

Schnell war der Lautstärkeknopf als Schuldiger auszumachen, der wohl einer der Gründe ist, weshalb er in dieser Preiskategorie zu finden ist. Mal abgesehen vom Klappern, was nicht unbedingt vertrauensfördernd ist, sehen die Kopfhörer allgemein sehr einfach verarbeitet aus.

Eine lange Lebensdauer würde ich direkt nach dem Öffnen nicht unbedingt attestieren, aber das soll dann schlussendlich der Langzeittest der In-Ear- Kopfhörer zeigen.

Im Lieferumfang enthalten, sind neben der Bluetooth Kopfhörer noch:

Bluetooth Kopfhörer, In-Ear-Kopfhörer-Aukey-EP84-Lieferumfang

  • 1 x USB Kabel
  • 6 x Ohr Adapter (3 Paar Aufsätze in unterschiedlichen Größen)
  • 12 x Ohrbügel (3 Paar Ohrbügel in unterschiedlichen Größen)
  • 1 x Tunnelzug Pouch (Beutel)
  • Bedienungsanleitung
  • 1 x Garantiekarte

 

Wer suchet der findet

Da ich ja auch einer von denen bin die nie eine Bedienungsanleitung lesen, weil er sie ja nicht braucht, habe ich erstmal minutenlang auf den Lautstärkeknopf gedrückt und versucht die Kopfhörer zu starten. Denn an meinen Laufbegleitern von JBL liegt an der Stelle auch der Startknopf.

Also doch die Bedienungsanleitung aufgeschlagen und nachgelesen. Siehe da, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Der Startknopf befindet sich seitlich am Hörer. Einige Sekunden gedrückt halten springt das Headset an und ein wenig länger halten möchte die nette Stimme gleich mit dem Pairing per Bluetooth beginnen.

Was dann auch sehr gut mit dem Gerät meiner Wahl, egal ob IOS oder Android, klappt. Ebenfalls klappt auch die Möglichkeit sich mit einem zweiten Gerät zu verbinden anstandslos.

Beschriftung Bluetooth Kopfhörer, In-Ear-Kopfhörer Aukey EP84

Das Flachkabel wurde mit einer gummierten Oberfläche versehen, hätte aber noch ein bisschen flexibler / weicher seien können.

Wenn man dann hier was zum Meckern sucht, dann vielleicht an der Erkennung des Knopfes. Denn wenn man die Stöpsel im Ohr hat, fühlt man den Knopf nicht auf Anhieb. Eine Unebenheit oder die Fläche ein wenig rauer zu gestalten wäre an der Stelle von Vorteil gewesen.

Nicht gerade ein Energiebündel

Geladen wird der Akku am linken Ohrstöpsel über das mitgelieferte USB Kabel. Nachdem der Akku innerhalb von 2 Stunden geladen worden ist, hat dieser, laut Bedienungsanleitung, Power für 4.5 Std. Musik.

Ich habe zum Testen die In-Ear-Kopfhörer mit vollem Akku und 100% Lautstärke laufen lassen. Nach knapp über 4 Std. verweigerte das Headset dann seinen Dienst, aber nicht ohne mich vorher ein paar Mal mit der netten Stimme darauf aufmerksam zu machen. Dies ist zwar nicht der Hit, aber bei dem Preis auch nicht gerade verwunderlich. Die Akkuladezeit von 2 Stunden kann ich aber durchaus bestätigen.

Der Akku ist nun geladen, die Geräte sind verbunden, die Playlist ist gestartet und los geht’s.

Ich bin nie ein großer Musik Fan gewesen. Hab mir nie großartig Kassetten, CD’s, oder Mp3 gekauft. Daher bin ich wohl auch leicht mit der Tonqualität zufriedenzustellen, aber trotzdem kann ich einen Unterschied meiner Kabelkopfhörer, den JBL Reflect Mini BT und der Aukey hören.

Definitiv ausreichender Klang zum Laufen und ich möchte sogar behaupten, dass der Klang meiner teureren Ohrhörer von JBL nicht viel besser ist. Wenn überhaupt unterscheiden sie sich nur ein wenig im Bass, den die 70€ teureren ein bissel mehr haben, was ich aber nicht weiter beklagenswert finde.

Die Bluetooth–Verbindung blieb ohne einen Abriss bestehen. Ebenso sind auch die Ohrstöpsel während meiner Trainingseinheit nicht rausgefallen und haben sich recht angenehm tragen lassen.

Was man dann aber doch mit einem Minus versehen muss ist dieses Klappergeräusch. Solange der Musiktitel spielt nimmt man das Klappern nicht war, aber in der Musikpause kommt es wieder zum Tragen.

Nerviger ist es dann schon beim Hörbuch hören, oder wie ich es tue, beim Runtastic Story Running. In dem Falle hat man ein ständiges Klappern als Begleiter.

Welli’s Fazit zum Bluetooth Kopfhörer von Aukey

Ich bin verwundert über den guten Klang, dem guten Sitz und das dann noch in dieser Preiskategorie. Wer nicht gerade lange unterwegs ist, oder die Zeit zum Aufladen hat, dem kann ich die Kopfhörer mit meinen derzeitigen Erkenntnissen empfehlen.

Allerdings nur wenn die Kopfhörer nicht zum Laufen genutzt werden. Das Klappern nervt beim Joggen ganz schön und ist somit für Läufer nicht zu empfehlen. Wer aber nicht hüpfend durchs Land zieht, oder viel mit Bus und Bahn unterwegs ist, der kann sich die Aukey’s Kopfhörer gerne mal näher angucken.

Ob die verarbeiteten Materialien lange durchhalten wird sich noch zeigen und zur gegebener Zeit hier als Ergänzung gepostet.

Wenn du noch Fragen oder Anmerkungen / Kritik hast würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen.

#dotitlikewelli

Bluetooth Kopfhörer Aukey EpB4, eine billige Alternative?
5 von 5 Sternen (100%)
  • Torben

    Ich hab auch schon überlegt einen günstigen Bluetoothkopfhörer zum Joggen zu kaufen. Aber mich stört immer das schwere Handy in der Tasche. Also bleibe ich doch noch beim kleinen iPod Shuffle mit Kabelkopfhörern.
    Ansonsten ein sehr schöner Testbericht.

    • Da ich meine Läufe noch mit dem Handy tracken muss, habe ich es eh immer dabei. Ich trage mein Smartphone immer am Oberarm. Hosen- oder Jackentasche wäre mir auch zu nervig.