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Bevor ich dir jetzt direkt von der Laufstrecke berichte, solltest du vorher den 1. Teil vom Sportscheck Stadtlauf inhalieren!

sportscheck-stadtlauf-hamburg-nachtlauf-laufen-für-anfänger-lauftraining-joggenEcht jetzt? Hier war mal wieder wunderbar zu sehen das der Mensch ein Herdentier ist. Es waren Doppel Dixi’s und kaum einer hat es bemerkt das direkt auf der anderen Seite dieselbe Menge an Plastikschüsseln bereitstand, ohne lange anzustehen. Alle standen sie fein säuberlich in Reih und Glied und haben ganz artig gewartet. Egal, jetzt waren wir eh schon bald an der Reihe.

Tick…tack….tick…tack..noch 5 Minuten bis zum Start

Das Geschäftliche hatten wir nun auch erledigt und wir konnten jetzt endlich zur Startlinie gehen.

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Los ging es auf die Laufstrecke

Gestartet wurde von der am Alsterpark parallel verlaufenden Straße. Hhhhmm, über 1000 Läufer, erst 1 Minute vor Startschuss ankommen, und nur eine straßenbreite Startlinie? Verdammt, eine nicht enden wollende Schlange.

Ich stellte mich auf die Zehenspitzen, was das auch immer bei meinen 1,70 Meter und den Massen an Läufern bringen mag. Das Ende suchen und auf den Weg machen um sich mal wieder ganz hinten anzustellen. Irgendwann gewöhnt man sich dran.

Noch ca. 1 Minute bis zum Start.

Noch schnell die Runtastic App startbereit gemacht, ein letztes Foto und die letzten Gedanken, ob ich überhaupt die 15 Km ohne Knieschmerzen durchhalte, wurden beiseite geschubst. Jetzt gab es keinen Ausweg mehr und nur noch die Flucht nach vorn.

Sportscheck-Stadtlauf-Hamburg-LaufveranstaltungDa es uns ja auf die letzten Startplätze verschlagen hatte, haben wir von dem Startcountdown leider nichts mitbekommen, außer ein lautes Gejubel, was wir dem Startschuss zugeordnet haben.

Verdammt, STAU!

Ein, zwei Minuten später setzten sich dann auch die letzten vor uns in Bewegung in Richtung Startlinie, um dann wieder abrupt abzustoppen.

Der übliche Stau beim Start, wenn man als einer der letzten startet. Ich falle auch immer wieder darauf rein. Der Stau löste sich dann aber auch schnell wieder auf und der Sportscheck Stadtlauf konnte mit dem überschreiten der Startlinie nun endlich beginnen.

„Hoffentlich halte ich die 15 Km ohne Knieschmerzen durch“, scheinbar konnte ich doch nicht so einfach den Gedanken beiseite kehren.

Meine Planung war eigentlich nicht nur am Anfang langsam zu starten, sondern die komplette Laufstrecke mit einer maximalen Pace pro Kilometer von 6,5 Minuten durchzulaufen. Wie gesagt, dass war meine Planung, die aber gleich wieder durchkreuzt wurden.  

Denn direkt nach dem Start begannen wir auch schon, mit meinem Verständniss von Lichtgeschindigkeit, das Feld von hinten aufzuräumen. Schnell ließen wir gefühlt die Massen auf der Laufstrecke hinter uns, und erreichten in kürzester Zeit die Hälfte der ersten Runde um die Außenalster.

Das Iso-Massaker an der Laufstrecke

Dort war eine von zwei Oasen entlang der Laufstrecke, mit reichlich isotonischen Getränken und Bananen im Angebot, aufgebaut. Sicherlich hätte ich auch die Strecke ohne Flüssigkeit gerockt, aber wenn einem etwas angeboten wird muss man es auch annehmen. Man will ja nicht unhöflich sein und etwas lernen kann man dabei auch noch:

„Trinken und gleichzeitig laufen macht sich nicht so gut!“

Nein Stefan, schon mal gar nicht mit Bechern! Wie blöd, warum bleibt man nicht einfach stehen und trinkt? Hauptsache man will keine Zeit verlieren und veranstaltet lieber ein isotonisches Massaker. Mit Wasser geht das ja noch, aber mit Iso? Überall schwabbte es hin, aber nicht dort hin wo es sollte. Boaaaah, wat klebrig im Gesicht und an den Händen.

Aber so hartgesottenen Läufern wie uns kann auch das nicht von seinem Ziel abbringen. Ohne mit der Wimper zu zucken liefen wir einfach weiter.

Immer diese Raser auf der Laufstrecke

Nach 4 Kilometern pendelten wir uns auf ein angenehmes Lauftempo ein. Unterwegs motiviert von an der Laufstrecke stehenden Musikcombos und vereinzelnt auch von anfeuernden Spaziergängern, zogen wir tratschend davon in Richtung Ende der ersten Runde.

Sportscheck-Stadtlauf-Nachtlauf-Laufstrecke-Karte-
Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL

Ca. 500 Meter vor der Gabelung, wo es links zur nächsten Runde und rechts zum Zieleinlauf ging, riss uns ein schreiender Fahrradfahrer aus dem Lauftrott und forderte uns auf Platz zu machen.

„Muss das sein? Muss man jetzt unbedingt in diesem Tempo hier durch die Läufermenge durch?“, fragte ich mich kopfschüttelnd. Ok, im gleichen Augenblick konnte ich mir die Frage auch selbstbeantworten!

Verdammte Axt, es war nicht irgendein Fahrradfahrer, es war der Fahrradfahrer. Der, der immer vor dem schnellsten Läufer fährt.

Nach nur 50 Minuten und 22 Sekunden hat Mourad Bekakcha vom Hamburger Running e.V. die Laufstrecke gemeistert. Damit gewann er den Sportscheck Stadtlauf, während wir noch unsere erste Runde absolvierten. Dieser Mann ist mal eben, in der gleichen Zeit, eine Runde mehr gelaufen. Das ist schon sehr beeindruckend!

Das war wohl nichts mit dem Siegertreppchen

Egal, mit der traurigen Gewissheit den ersten Platz beim Sportscheck Stadtlauf nicht mehr erreichen zu können, überschritten die Pummel Fee und ihr Begleiter erhobenen Hauptes die Etappenlinie. Direkt vorbei an der zweiten Versorgungsstation.

Um ein weiteres isotonisches Massaker zu verhindern ignorierte ich die Station einfach und holte mir lieber noch ein „High 5“ zur Motivation von meiner Frau ab.

Ich zog mein Zwischenfazit und war, was die Kondition anging, sehr zuversichtlich ins Ziel zu kommen. Nur die Knie, was mich jetzt auch nicht weiter wunderte, meldeten sich wieder ein wenig. Ansonsten war körperlich nichts zu beanstanden.

„HALT STOPP!“

Was war das jetzt? Sagte ich nicht gerade noch bei mir wäre körperlich alles i.O.? Oh nein, macht mein Muskel jetzt schlapp? Lest in im 3.Teil welcher Muskel mir auf der Laufstrecke extreme Sorgen bereitete und mit einem frühen Ausscheiden vom Sportscheck Stadtlauf drohte.

Hast du auch schon am Sportscheck Stadtlauf teilgenommen? Schreib gerne in die Kommentare, wo und wie dir der Stadtlauf in deiner Stadt gefallen hat.

#doitlikewelli

Sportscheck Stadtlauf 2. Teil – Das Iso-Massaker an der Laufstrecke
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