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Mit Beginn der zweiten Runde beim Sportscheck Stadtlauf hatte ich, wie im zweiten Teil schon beschrieben, meine körperliche Verfassung für durchaus positiv befunden. Die Ziellinie zu erreichen sollte also nicht mehr das Problem sein.

Mit „Oh oh“ – Gesicht in Richtung Ziellinie

Nur die Knie muckten ein wenig, aber noch lange nicht wie beim ersten Halbmarathon Versuch.

„Wenn da nicht dieser gewisse Muskel wäre“

Kennt ihr das „Oh oh“ – Gesicht?  Das kommt diesem Smilie 😳 sehr nahe, gefolgt von einem „Oh oh“.

Um welchen Muskel es sich hierbei dreht muss ich wohl keinem erklären. Ist ein sch**** Problem, aber auch darüber muss gesprochen werden.

Ich ließ mir nichts anmerken und betete das ich rechtzeitig die Ziellinie erreichen würde.

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Zuletzt aktualisiert am 02.12.2017

Die zweite Runde, welch Wunder, ähnelte sehr der Ersten. Die wegweisenden Streckenposten waren noch immer dieselben, ebenso wie die trommelnden Motivations – Combos am Rande der Laufstrecke.

Zwischendurch immer mal wieder das „Oh oh“ Gesicht, wenn der gewisse Muskel zu sehr beansprucht wurde. Dabei blieb es dann aber auch zum Glück den Rest der Strecke.

Adrenalin als Turbo Boost

Schon gut 2 km vor dem Ziel wurden wir dann unbemerkt schneller und erhöhten immer ein wenig mehr das Tempo umso so dichter wir der Ziellinie kamen. Mit gefühlter Schallgeschwindigkeit schnellten wir in Richtung Ziel.

Wir näherten uns nun zum zweiten Mal der Abzweigung im Startbereich, nur diesmal durften auch wir der rechten Abzweigung in Richtung Ziel folgen.

Mein Kollege wurde immer schneller und es kam wie es kommen musste, er raste der Pummelfee davon. Ich versuchte noch kurzfristig mitzuhalten, doch meine Beine waren eindeutig dagegen.

Ich ergab mich somit meinem Schicksal und musste mich damit zufrieden geben, dass ich den Sportscheck Stadtlauf ohne großartige Probleme rocken werde.

Ende gut, alles gut!

Yes, geschafft! 15 km und 1:36:03 später überschritt ich unbeschadet die ersehnte Ziellinie.

Hatte ich nicht geschrieben das wir gleich zu Anfang die Massen, wie im Fluge, überholt haben? Naja, ich muss mich da wohl im Adrenalinrausch ein wenig getäuscht haben.

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  • In der Gesamtwertung: Platz 1072 v. 1121
  • In der Altersklasse: Platz 90 v. 98
  • Bei den Männern: Platz 710 v. 778

 

 

Platz 1072 von 1121, dass zum Thema mit Lichtgeschwindigkeit laufen.

Wie heißt es so schön? Dabei sein ist alles und das Gefühl hinterher ist der Hammer!

„Laufen macht glücklich“

Zugegeben, die Knie waren definitiv am Ende und jeder weitere Kilometer mehr wäre jetzt fatal gewesen. Jedoch übertrifft der Stolz, was man an dem Tag geschafft hat, die kleinen Wehwechen bei weitem.IMG_4726-ziellinie-sportscheck-stadtlauf-nachtlauf

Und spätestens mit dem Siegerbierchen, wenn auch Alkoholfrei, sind auch die letzten Schmerzen vergessen. Danach ist dann auch die Enttäuschung vergessen, nicht den ersten Platz erreicht zu haben.

Spaß beiseite, mir ist letztendlich die Platzierung egal. Ich bin in erster Linie stolz darauf den Lauf, trotz aller Bedenken, geschafft zu haben und dabei gewesen zu sein. Sicherlich freue ich mich immer über eventuelle zeitliche Verbesserungen, aber dass ist eher zweitrangig.

Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Artikelserie einen kleinen Eindruck vom Sportscheck Stadlauf geben. Vielleicht sehen wir uns dann nächstes Jahr beim Nachtlauf?

#doitlikewelli

 

Sportscheck Stadtlauf 3. Teil – Die Ziellinie vor Augen
5 von 5 Sternen (100%)
  • Jens Hesse

    Sollte ich 2018 in HH sein und frei haben sind die 15 km fällig. Sollte ich arbeiten schaffe ich auf jeden Fall den Start zu den 7,5km. Dieses Jahr war ich ja im Urlaub und so fehlt das 17er Finisher Shirt in der Sammlung. Ich würde mich freuen wenn wir beim nächsten Mal das Alkoholfreie gemeinsam schlürfen könnten.

    • Würde mich auch sehr freuen wenn wir uns nächstes Jahr sehen. Das Bier geht dann auch auf meinen Deckel 😜